TTC - SV Ermschwerd

Erneut unter Beweis stellte die I. Herrenmannschaft des TTC Lüdersdorf, dass sie mit den Besten in der Tischtennis-Verbandsliga mithalten kann. Obwohl der Gegner Ermschwerd erstmals seine beiden ausländischen Profis, den Indonesier Wahid und den Tschechen Snasel, aufgeboten hatte, trotzten die Männer aus dem Bebraer Stadtteil dem haushohen Favoriten ein 8:8-Unentschieden ab.

 

Vor wieder einmal vollbesetzten Zuschauerrängen begann das Spiel, wie erwartet. Nach den Doppeln stand es 1:2, denn nur Mangold/Schade gelang ein Punktgewinn. Die beiden Lüdersdorfer mussten danach im Einzel die Spielstärke Wahids und Snasels anerkennen. Als auch noch Giuseppe Palermo sein Spiel gegen Michael Wiesendorf abgegeben hatte, führten die Gäste 1:5. Doch nun stemmten sich die Lüdersdorfer gegen die drohende Niederlage. Patrick Weix rang Christoph Heiderich in fünf Sätzen nieder und Patrick Börner und Nils Rüger fuhren deutliche Siege ein. Mit 4:5 für Ermschwerd begann der zweite Durchgang. Erneut schlug das starke vordere Paarkreuz der Gäste zu und stellte die Partie auf 4:7.  Aber alle weiteren Einzel gewannen nach begeisternden Kampfspielen und mit überwiegend knappen Resultaten die Gastgeber.

Giuseppe Palermo besiegte Christoph Heiderich erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes. Auch Patrick Weix und Patrick Börner quälten sich über die volle Distanz. Nils Rüger, der den umjubelten achten Punkt sicherte, hatte nur im ersten Durchgang Probleme mit Heiko Blessmann, danach setzte er sich deutlich durch.

 

Als Nikolas Schade und Tobias Mangold im Schlussdoppel gegen Habibie Wahid und Dusan Snasel den ersten Satz überraschend gewannen, hofften die Zuschauer sogar auf den neunten Punkt. Doch die beiden Ermschwerder hatten noch einiges zuzusetzen und holten sich die Durchgänge zwei, drei und vier überlegen.

Obwohl Nikolas Schade erstmals in dieser Saison beide Einzel abgeben musste – er gewann gegen Wahid und Snasel nur je einen Satz – war er mit dem Ausgang des Mannschaftskampfs nicht unzufrieden: „Wir haben gut gespielt und gekämpft. Und wenn man bedenkt, dass alle vier Fünfsatzspiele zu unseren Gunsten entschieden wurden, haben wir einen Punkt gewonnen“.